Die Ich-AG ist keine Steuerart, wegen der engen thematischen
Verwandschaft und der vorhandenen Verknüpfung mit dem Steuerrecht
haben wir hier trotzdem Informationen dazu.
Die Ich AG wurde vom Staat aus dem Boden gestampft, um
Arbeitslose in
Existenzgründer zu wandeln. Dies ist keineswegs so
negativ gemeint wie es sich jetzt vielleicht liest - neben der
Verbesserung der Arbeitslosenstatistiken werden sicherlich viele
Arbeitslose auf diesem Weg florierende Unternehmen gründen.
Sicher wird diese Vorschrift auch missbraucht, z.B. durch
Kündigungen, die nur erfolgen, um den bisherigen Arbeitnehmer nach
kurzem Bezug von Arbeitslosengeld als Subunternehmer wieder
einzustellen, aber man nenne die Vorschrift, die keinen Missbrauch
ermöglicht.
Deutschland braucht innovative Wege aus der Misere, die Ich-AG
ist vielleicht einer davon.........
Die Urform der Ich-AG wurde zum 01.07.2006
eingestellt. Bestehende Ich-AG´s werden zu Ende gefördert.
Ab 01.07.2006 wird an Arbeitslose, die sich selbständig machen,
Überbrückungsgeld gezahlt. Der offizielle neue Name der Ich-AG II
lautet "Gründungszuschuss" und gilt seit
01.08.2006 gelten.

Ein Mann frägt den Beamten im Finanzamt, ob es steuerlich etwas
zu berücksichtigen gäbe bei seinem Bruder, der krank sei. Der Bruder sei eine gespaltene Persönlichkeit, morgens sei er
Herbert und nachmittags Bärbel.
Der Finanzbeamte zu dem Problem: "Ja wenn beide arbeiten gehen,
braucht Ihr Bruder 2 Steuerkarten."
